Tränen rinnen mir über die Wangen, Tränen heiß
und schwer.
Ein Ausdruck von meinem Schmerz, viel zu spät.
Jahre schon ist es her als ich mich selbst vergaß,
Jede Nacht im Nichts versank und jämmerlich
ertrank
Im roten Meer, das man Leben nennt
Tropfend pochend laut verlor ich mein Leben
Während ich an Freiheit gewann
Vom Monster das mich stetig trieb denn das-
Ja das starb auch.
Zusammen schwebten wir in einem wohligen Frieden
Vor dem Ende.
Das Ende welches jeden Tag neu beginnt.
Mein Geist im Delirium, mein Körper nur noch
Sucht.
Ich renne, renne weg vor mir
Ein Leben auf der Flucht.
Stolpernd suche ich Halt,
niemand, der mir noch helfen kann.
Allein treibe ich-
Nein nicht allein mein Monster in mir.
Treiben wir vorwärts, zurück?
Immer im Sog, immer im roten Meer.
Mein Empfinden ist nur noch Schmerz
Und keine Tränen. Nicht für mich.
Irgendwie wache ich auf,
schwer verwundet renne ich fort.
Wunden heilen wohl, doch Vergessen gibt es nicht
Und Narben heilen nicht.
Heute weine ich nicht der Vergangenheit wegen
Nein! Weinen tu ich nur weil ich weiß-
Solang ich lebe, lebt auch das Monster
Solang ich lebe, lebt auch der Schmerz
Solang ich lebe, ist der Kampf nicht vorbei
Und ich weiß nicht wie er endet…ob er endet….und
wer das Ende miterleben wird
Ich?
Oder
Ich?