Donnerstag, 26. Juli 2012

Ohne Titel


Brenne Seele, brenne
Das wolltest du ewiglich
Entfache die lodernde Sänge,
Züngle dich um mein Gesicht

Weiter noch in mein Herz hinein,
Nimm alles was war mein
Genugtum steht dir ewig nicht,
Doch Dein wird niemals sein erlischt

Träumerische dumme Köpfe
Lassen Dein einfach tun
Doch schlingst mit deinen hasserfüllten Zöpfen
Jedem Tor den Halse zu

Was hab ich von dir?
Treibst deine Spiele mit mir
Kann nicht mit und kann nicht ohne
Deine tiefe Scheusals Gier

Schwarzer Sand


Sie nennen es auch das schwarze Gold
Jeder fürchtet es,
Jeder ist ihm hold
Denn irgendwann werden wir alle dazu verbannt,
Zu schwarzem Sand
Weich und komisch elegant
Und doch schwer im Herz

Wenn weit, weit entfernt die Sonne explodiert,
Dann brüllt und blutet der Himmel
Und der schwarze Sand ihn überzieht
Wie schwarzer Schimmel
Dann klebt und kleckert die Luft,
Wird bleiern und dicht
Alles Licht verpufft,
Die ganze Welt vor Moder zerbricht
So fällt er weiter, weiter in deine Hand
Die Asche, der schwarze Sand.