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Montag, 25. Juni 2012

Leben?


Tränen rinnen mir über die Wangen, Tränen heiß und schwer.
Ein Ausdruck von meinem Schmerz, viel zu spät.
Jahre schon ist es her als ich mich selbst vergaß,
Jede Nacht im Nichts versank und jämmerlich ertrank
Im roten Meer, das man Leben nennt

Tropfend pochend laut  verlor ich mein Leben
Während ich an Freiheit gewann
Vom Monster das mich stetig trieb denn das-
Ja das starb auch.

Zusammen schwebten wir  in einem wohligen Frieden
Vor dem Ende.
Das Ende welches jeden Tag neu beginnt.
Mein Geist im Delirium, mein Körper nur noch Sucht.
Ich renne, renne weg vor mir
Ein Leben auf der Flucht.

Stolpernd suche ich Halt,
niemand, der mir noch helfen kann.
Allein treibe ich-
Nein nicht allein mein Monster in mir.
Treiben wir vorwärts, zurück?

Immer im Sog, immer im roten Meer.
Mein Empfinden ist nur noch Schmerz
Und keine Tränen. Nicht für mich.

Irgendwie wache ich auf,
schwer verwundet renne ich fort.

Wunden heilen wohl, doch Vergessen gibt es nicht
Und Narben heilen nicht.

Heute weine ich nicht der Vergangenheit wegen
Nein! Weinen tu ich nur weil ich weiß-
Solang ich lebe, lebt auch das Monster
Solang ich lebe, lebt auch der Schmerz
Solang ich lebe, ist der Kampf nicht vorbei

Und ich weiß nicht wie er endet…ob er endet….und wer das Ende miterleben wird
Ich?
Oder
Ich?



Donnerstag, 10. Mai 2012


(hört sich am besten schnell und laut an ;) )

Weite Schöpfung
Keinen Sinn
Weiter Weg
Kein Entrinnen
Laute Rufe
Schon verhallt
Auf der Suche
Keinen Halt
Brauche Wasser, brauche Ton
Brauche Licht
Wer braucht mich schon?
Bin das Kleine, bin der Nichtsnutz
Tauche unter, suche Schutz
Laufe weiter, links und rechts
Oben, unten, alles krächzt
Denn nur die Raben, dumme Viecher
Bleiben bei mir, arme Kriecher
Bin schon lange auf der Reise
Hab schon fast den Mut verlorn
Da kommst von hinten, legst die Hand auf meine Ohrn
Hab mich getäuscht
Kann lieben
Ohne Ton zu bieten
Brauche nur ein Bild vor Augen
Dein Bild, lässt mir Atem rauben
Drei Sekunden eine Ewigkeit
Ein Augenblick, der Schönheit
Birgt und mich spielt in deine Hände
Wie gewonnen so zerronnen, flüstert mit das Schicksal ein
Und wie du warst gekommen
So bist gegangen
Doch warst immer mein

Donnerstag, 3. Mai 2012

Surreale Emotion

Die Stille zieht ein
Verlässt deinen Körper
So hell, so klingend, süßlich
Ein Duft wie rosa Blütenstaub
Wie klare Harmonien
Die Haut der Sonne
Im Schrei gefroren
Der Geschmack von Wolken
Verringert die Nacht
Das kühle Wasser
In länglichen Tropfen
Zieht dürre Fäden, benetzt deine Hand
So lieblich und zart
Wie Steine
Aus Unendlichkeit gegossen
Liegen so tot und bar
Ebenmäßig geschliffen
Durch Zeit, durch den Verlauf
Von Stille.
von Darleen Schitkowsky

Unbenannt

There was a little tiny girl in that big big house
And she didn't care what money was
And how to dress herself
But she loved to walk 'round in the garden out there
She picked all the flowers from everywhere
And she put them all in a photo book
And they made her smile when she took a look

But sometimes at night when she was totally alone
She started to cry when her tears fell down
And she collected them all in a little tiny glass
And she hid it well in that big big house
But nobody knew she felt sad and cold
How could they knew? She had never told...

And the little tiny girl grew up and beautiful
She lifed her life like all of them do
And she dreamed of her prince on a tall white horse
who'll take her away from that big big house
And she dreamed of her happy end, a wedding in white
And his bright blue eyes shining through the night
And when she sad by the sea, her toes in the sand
She could fly away to a far far land

But sometimes at night when she was totally alone
She started to cry when her tears fell down
And she collected them all in a little tiny glass
And she hid it well in that big big house
But nobody knew she felt sad and cold
How could they knew? She had never told...

And the little tiny girl got old and grey
She lived her life and she found her way
But her prince never came, and she'd never found love
She decided at least to visit God above
And she asked Him to send her a happy end
And God smiled for a while and He took her by the hand
And the little tiny girl died in quiet and peace
And all she left was a glass full of tears...
von Darleen Schitkowsky

Wenn du gehst

Flimmernd schwimmen die Farben davon,
Hinab den Strom meiner Tränen
In mir, die Kälte, mein Herz zerspringt
Denn Du hast alles mitgenommen
Jenes Glück, alle Liebe, ich finde sie nicht
Alle Hoffnung ist mit Dir verronnen.
Und dumpf dröhnt der Schall Deiner Schritte,
Hallt wider und wieder in meiner Seele.
Bis er alles ist, was bleibt von Dir
Hätt' ich alles, alles, was sollt' ich damit?
Denn Du bist nicht mehr hier.
Der stechende Schmerz, das Dunkle, die Leere,
die bleibt
und ich und ich und ich-
wenn Du gehst.
von Darleen Schitkowsky