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Donnerstag, 10. Mai 2012


(hört sich am besten schnell und laut an ;) )

Weite Schöpfung
Keinen Sinn
Weiter Weg
Kein Entrinnen
Laute Rufe
Schon verhallt
Auf der Suche
Keinen Halt
Brauche Wasser, brauche Ton
Brauche Licht
Wer braucht mich schon?
Bin das Kleine, bin der Nichtsnutz
Tauche unter, suche Schutz
Laufe weiter, links und rechts
Oben, unten, alles krächzt
Denn nur die Raben, dumme Viecher
Bleiben bei mir, arme Kriecher
Bin schon lange auf der Reise
Hab schon fast den Mut verlorn
Da kommst von hinten, legst die Hand auf meine Ohrn
Hab mich getäuscht
Kann lieben
Ohne Ton zu bieten
Brauche nur ein Bild vor Augen
Dein Bild, lässt mir Atem rauben
Drei Sekunden eine Ewigkeit
Ein Augenblick, der Schönheit
Birgt und mich spielt in deine Hände
Wie gewonnen so zerronnen, flüstert mit das Schicksal ein
Und wie du warst gekommen
So bist gegangen
Doch warst immer mein

Samstag, 5. Mai 2012

König der Welt

Oh welch Freudenklang
zieht mit deinen Winden!
Oh welch neues Lied
entfaltet sich in mir!
Neue Winde, neue Stürme
neue Liebe, neues Glück.
Jeder Schritt nach vorne
und kein Blick zurück!
Neu geboren steige ich empor
und bade in den Winden.
nichts ist wie bevor
werde mich nie mehr finden.
Geb mich auf
in den Stürmen dieser Zeiten
Lauf!
Lass mich von Gefühlen leiten!
Tief hinunter, hoch hinauf!
Hoch gehoben, tief gefallen
steh ich wieder auf.
Neue Winde, neue Stürme
fühle ich in mir!
Neue Liebe, neues Glück
schweben um mich her!

Geliebter, wenn mein Herz zu Stein wird und meine Leidenschaft zu Eis , dann räume nicht meine Wege . Nehme mich auf.
Als Wesen, dass seine Fesseln fallen lässt, um neue bei dir zu  finden.

Freitag, 4. Mai 2012

Ewiges Glück

Tränen rinnen das Gesicht herab,
Ganz klein und rein,
Jede einzelne steht für einen Gedanken,
Ein Gefühl, eine Sehnsucht, ein Danken.


Sie hilft dich zu erinnern dran,
Welch Kummer, welch Schmerz
Es geben kann.

Doch das was deine Seele geschunden,
Auch an Freud und Glück gebunden,
Denn keine von ihnen lässt dich zurück,
Wie Schatten der Sonne- Ewiges Glück.



Gefangene der Freiheit

Ich will nicht Dein sein,
wenn ich weiß
dein Sein
ist nicht Mein.


von Linda Zirnstein

Donnerstag, 3. Mai 2012

Unbenannt

Mo chridhe
Sitting here in that city
'thougt that life thae life wud be pretty
but aye when A keek at ra sky
A see ra clouds flewing by
Ma hert greets
Oh how cud A hae left ma hameland?
Whaur ra glens are sae bonnie
an ra winds are still free...
But A'm in this city
an ma hert thon died lang agae
how cud A life in chains,
ma hert needed freedom sae!
von Sunniva Zelia

Unbenannt

Vergangenheit, tanzen wie mit Worten aus Licht.

Tiefe Sehnsucht Verlangen gleich.

Und dieser Drang längst vergessene Momente in einem aufsteigen zu lassen.

Sein. Und seine Berührung auf meiner Schulter, wie mein Herz pocht und schreit. Ich will wegrennen und laufe ihm direkt in die Arme. Ein Lächeln. Ein Wort. Kuss

Mein Kopf verliert sich in den Fluten des seins. Viel zu viel sein. Ich fühle zu viel, fühle nichts. Seine Hände überall meine Blicke tief gefangen in seinen Augen. Mein Herz brennt, schreit und flieht. Schmerz fühle ich nicht.

Angst. Angst in mir nicht mehr zurück zukommen. Nicht mehr bescheiden zu sein. Hände. Küsse. Blicke.

Immer diese Blicke. Augenblicke. Augenblicke meines Lebens. Denn für einen Augenblick habe ich gelebt.
von Sunniva Zelia

Eine Bitte

Wenn mein Herz zu Stein geworden ist
Und meine Leidenschaft zu Eis
Wenn ich vergessen hab wie man vergisst
Und ich sterben will um jeden Preis
Geliebter, dann halte mich fest,
halte mich fest.

Wenn mein Schmerz mich zerreißt
und mich in die Verwirrung treibt
Wenn ich die Richtung nicht mehr weiß
Und nur noch Leere bleibt
Geliebter, dann halte mich fest,
halte mich fest.

Ich habe mein Herz sooft hingegeben
Doch es wurde nur zerbrochen
Zerschrabt, zernarbt, zerrissen
Eine Bitte hält mich noch am Leben:
Geliebter, halte mich fest
Halte mich fest.

Ich habe alles gegeben
Es wurde alles genommen
Doch ich habe nichts zurück bekommen
Du sagst:„Fang von vorne an“
Doch ich weiß nicht wie oft ich noch anfangen kann.
Geliebter, halte mich fest,
halte mich fest.

Ich steh auf, setz mich hin
Ich sammle meine Hoffnung
Und bleibe schließlich liegen
Mit dem Rücken an der Wand
Und dem Schicksal in der Schusslinie
Und dann steh ich da,
weiß nicht wie lang ich mich noch halten kann.
Geliebter, halte mich fest,
halte mich fest.

Meine Beine knicken ein
Mein Kopf läuft über
Mein Finger zuckt am Abzug
und dann…
hältst du mich fest, hältst du mich fest.
von Sunniva  Zelia

Der Anfang

Du, bist der Anfang.
Du, bist das Licht.
Du, bist die Liebe,
Die Fesseln zerbricht.

Du, bist die Hoffnung.
Du, bist die Kraft.
Du, mein Beschützer,
Führst mich durch die Nacht.

Du, bist unendlich.
Du, überall.
Du, mein Erlöser,
Verlangsamst den Fall.

Berühr ich das Leben,
Berühre ich dich.
von Darleen Schitkowsky

Unbenannt

Sie erhellte den ganzen Raum. Es war nicht so, dass sie das Licht reflektierte, nein. Sie war das Licht. Ein ungeheurer Schein drang aus ihr heraus. Der Schimmer lag auf ihrem goldenen Engelshaar, auf ihrer Haut, auf den Lippen, in jeder ihrer Gesten. Was sie berührte, wurde heilig. Alles an ihr war hell. Einen ihrer Strahlen auf sich ruhen zu spüren, wurde unmittelbar zu einem teifen, inneren Verlangen. Ihr Zauber lag in der Luft, die sie atmete. Den Blick von ihren zarten Zügen abzuwenden, glich einem unerträglichen Verlust, denn ihre Augen waren der Himmel, getaucht in sanftes Blau, umringt von einem güldene Wimpernkranz; mit jedem Lidschlag brachte sie die Welt zum Erzittern, Jungfrauen zum Eröten und trieb jeden Mann in den Wahnsinn. Ein jeder wollte sie berühren. Ein jeder wollte sie besitzen. Den herbsüßen Goldschatz, das Blitzen ihres Augensterns, das Beben ihres Mundes. Einzig ihre Unschuld zu stehlen, wäre ein Verbrechen an der Menschheit. Ach, sie malen können! Sie einfangen, um jeden Moment ihrer Anmut zu huldigen. Dem gleichmäßigen Fluss, dem Glanz ihres Haares. Ihrem königlichen Profil, dem edlen Schwung, der Einheit ihres Antlitz, ihrer Brauen.Ihre noble Haut, so hell, so weiß, wie weicher Sand am Meer, so klar, so rein. So erstrebenswert, berührenswert. Ach, sie malen können! Doch kein Rahmen dieser Welt könnte sie erreichen, selbst pures Gold wäre doch ein Makel, bedrückte ihre Schönheit. Welche Sehnsucht sie im Herzen schuf, wenn sie sich bewegte. Jeder Atemzug, der ihre Brust emporhob. Ihre schlanke Gestalt, die sich katzengleich bewegte, schwebte. Wie eine Elfe. Verstecktes Raubtier raubst mir den Verstand. Wenn sie die Arme hob, wie Strahlen der Sonne sie umkreisen ließ, wenn sie sich im Tanze drehte. Die Hand um ihre Taille legte, die Skulptur ihres Korpus, die Wellen ihrer Weiblichkeit. Wie langsam ihr Schwanenhals in ihren schmalen Rücken überging und die Linie tiefer wanderte, hinab, noch weiter, hinein in einen Ozean aus Fantasien... Die Silhouette ihres Körpersaus Elfenbein geschnitzt, direkt aus Gottes Hand zu den Freuden und Leiden der Welt gegeben. Ach, sie in Marmor meißeln! Für die Ewigkeit beschützt. Nun, da sie mit ihren kleinen Fingern suchte, sie krümmte, als seien sie winzige Lebensformen, auf eine Weise surreal. Ihre perfekten Hände drehte und wendete, da offenbahrte sie in dieser Bewegung die ganze Herrlichkeit ihres Wesens. Wie ein ungebändigtes, doch wunderschönes Tier. Frei und unbeschwert und so völlig selbstvergessen. Die Liebkosung ihrer weichen, rosafarbenen Lippen, voll und froh. Der Wunsch im Herzen, der wuchs mit jeder Sekunde, die man ihre Vollkommenheit betrachtete, ein wenig ihres Sein zu erhalten, durch ihren Kuss erhellt zu werden. Ihre Luft zu atmen. Ihren Lebenshauch zu spüren und die Grazie ihrer Schönheit. Sei es nur ein Augenblick solch heiliger Verschmelzung. Flüchtig wie ein Frühlingswind, der lau die Natur belebt.
Aber sie blieb nicht still. Sie handelte. Und obgleichder Raum allein durch irh Dasein ein Zimmer voll Bernstein und Rubinen war, brach sie ihren eignen Bann. Ein Verbrechen an der Menschheit, einzig sie selbst stahl ihre Unschuld und die Ehre ihrer Existenz so schwach gemacht durch Hochmut. Durch ihr Lachen, das aller Reinheit, allen Lichts entbehrte. Welch schwerwiegender Fehler der Natur: Ein solch hohes Menschenkind, eine Frau an Klarheit, Anmut nicht zu übertreffen mit solch mittlerem Charakter auszustatten.
von Darleen Schitkowsky

Sie

Sie, ihre Augen, ihre Lippen,
erscheinen so zerbrechlich,
doch umso mehr mächtig.

Der Blick in ihren Augen,
mich beben lässt er,
tief und dunkel geht er.
Hinein ins Ungewisse,
was hat man zu verliern?
Letztendlich find' man doch Geborgenheit.

Die Lippen, glänzend,
verlockend, verführend.
Sie zu berühren man sich nicht traut,
zu traumhaft erschein sie mir.
Und wenn man 's tut,
das nie getraute,
welch' Liebesschauer einen durchströmt,
welch' Leidenschaft!
von Allen Dumler

Vollkommenheit

Alles, was ich je begehrte,
Lag in deinen Augen
Alles, was ich je dachte,
Weilte in deinem Lächeln
Alles, was ich mir je erträumte,
Stand in dir vor mir
Und alles, was ich mir je wünschte,
War dich zu brühren

Unbenannt

Ich seh der Sonne zu, wie sie untergeht,
Halt dich in meinem Arm,
Berauscht von deinem Duft, bin ich
Innen drin ganz warm

Es gibt nichts auf dieser ganzen Welt,
Das ich so lieb' wie dich,
Deine Hand auf meiner Haut spür ich
Jetzt und ewiglich

Und wenn ich heute sterben sollt',
Mit einem Lächeln im Gesicht,
Nehm ich nur den Moment mit mir,
Lauf durch den Tunnel in dein Licht
von Darleen Schitkowsky

Unbenannt

An sie, die,
welche ich nie treffen werd',
die ich am besten kenn',
und sie mich auch.
- Die Anonyme

Blicke in die Nacht,
leuchtets mir dein Antlitz zu
in des Mondesschein.

Nichts scheint mir trüb,
du bist so rein.

Scheinst so Nah,
doch bist so Fern.

Was würd' ich tun,
bei dir zu sein.
von Allen Dumler

An die Liebe

Unglaubliche-
Jäh zerrissest du mein Herz,
Bekümmerst, ach!, mein einfach Haupt
Und doch bin ich ganz Dein.
Tiefer als meine eigenes Blut
Noch drangst Du in mich vor,
Seh' nun Äuglein heller als Orion
Und ein Lachen wird Musik.
Ewige-
Wie machst Du mich vergessen,
All die Jahre lass ich zieh'n
Nur für des Kusses liebliche Sekunde.
Siehe, Du bist rot und wild,
Einmal ein kaltes Glühen,
Von Wehmut ward mir schwer die Brust,
Bald schmeckte ich das reine Glück.
Wie Magie lässt Du mich zittern,
Jede Faser meines Willens
Führt mein Streben nach Dir hin.
Du bist's, was man Liebe nennt.
von Darleen Schitkowsky

Aphrodites Töchter

Oh, Du Schönste der Helenen,
Dein flammend' Haar lässt glühende Gedanken frei,
Fließt herab die süße Schulter der Loreley,
Nach Dir strebt mein ganzes Sehnen.

Wie erregt Dein zartes Antlitz
Verbot'ne Leidenschaften in meinem Innern,
Wenn Sturm und Donner in Deinem Blicke flimmern,
Wie Du mein Herzensleid erhitzt!

Weh Dir! Seufzer meiner Seele,
Zerstört ist die Liebe, ist sie einst verraten,
Einzig bleibt der dunklen Nacht Schleier zu warten,
Ach, wie ich mich quäle!

Damit Du, Unfassbare mein
Mit illuster'n Fantasien betörst meinen Sinn,
Unter dem Druck Deiner Lippen schmelz' ich dahin,
Oh, könnte ich die Deine sein!

Wenn Dein Mund wie Kirschen so rot,
Dein Wille wie der Wind über der See so rein,
So ist Dein himmlischer Körper aus Elfenbein,
Dich nicht haben bedeutet Tod.

Du hinterlässt in mir eine brennende Spur,
Ach wären wir Aphrodites Töchter nur!
von Darleen Schitkowsky

Wenn du gehst

Flimmernd schwimmen die Farben davon,
Hinab den Strom meiner Tränen
In mir, die Kälte, mein Herz zerspringt
Denn Du hast alles mitgenommen
Jenes Glück, alle Liebe, ich finde sie nicht
Alle Hoffnung ist mit Dir verronnen.
Und dumpf dröhnt der Schall Deiner Schritte,
Hallt wider und wieder in meiner Seele.
Bis er alles ist, was bleibt von Dir
Hätt' ich alles, alles, was sollt' ich damit?
Denn Du bist nicht mehr hier.
Der stechende Schmerz, das Dunkle, die Leere,
die bleibt
und ich und ich und ich-
wenn Du gehst.
von Darleen Schitkowsky

Gedanken ordnen

Die Gedanken und Gefühle schwirren wie in Meer,
Immer wieder hin und her.
Sie mischen sich und verwirren dich.
Sie reißen dich wie Wurzeln aus der Erde,
Quälend, leis und gerne.

So bitte ich, fangt jetzt an zu ordnen euch,
In schwarz und weiß, in rot und gold.
Entzwirbelt und erkläret mir,
Dies alles hier.

So zeiget mir was meinen Puls zum Himmel hebt,
Damit mein Herz in Gewissheit schwebt.
Gebt Antwort auf die Fragen,
Um die Plagen zu verjagen.

So kläret den Nebel bis zum Morgentau,
Damit ich wieder spür,
Wie das Leben unter meinen Füßen rührt.

von Linda Zirnstein