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Donnerstag, 3. Mai 2012

Sie

Sie, ihre Augen, ihre Lippen,
erscheinen so zerbrechlich,
doch umso mehr mächtig.

Der Blick in ihren Augen,
mich beben lässt er,
tief und dunkel geht er.
Hinein ins Ungewisse,
was hat man zu verliern?
Letztendlich find' man doch Geborgenheit.

Die Lippen, glänzend,
verlockend, verführend.
Sie zu berühren man sich nicht traut,
zu traumhaft erschein sie mir.
Und wenn man 's tut,
das nie getraute,
welch' Liebesschauer einen durchströmt,
welch' Leidenschaft!
von Allen Dumler

Tödlich geliebt

Du siehst ihn,
Er sieht zurück,
Streckt die Hand aus,
Nimmt dir dein Glück,
Dein Leben
Alles wofür du warst,
Dein Streben

Du siehst ihn,
Er sieht zurück,
Schenkt dir ein Lächeln,
Zieht dich ein Stück,
Viel tiefer hinab
In das Dunkel hinein,
Bis in dein Grab

Du siehst ihn,
Er sieht zurück,
Spendiert dir ein Kuss,
Ist von dir entzückt,
Von deiner Stille
Denn ewiglich schläfst du,
Mit seinem Wille

An die Liebe

Unglaubliche-
Jäh zerrissest du mein Herz,
Bekümmerst, ach!, mein einfach Haupt
Und doch bin ich ganz Dein.
Tiefer als meine eigenes Blut
Noch drangst Du in mich vor,
Seh' nun Äuglein heller als Orion
Und ein Lachen wird Musik.
Ewige-
Wie machst Du mich vergessen,
All die Jahre lass ich zieh'n
Nur für des Kusses liebliche Sekunde.
Siehe, Du bist rot und wild,
Einmal ein kaltes Glühen,
Von Wehmut ward mir schwer die Brust,
Bald schmeckte ich das reine Glück.
Wie Magie lässt Du mich zittern,
Jede Faser meines Willens
Führt mein Streben nach Dir hin.
Du bist's, was man Liebe nennt.
von Darleen Schitkowsky