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Donnerstag, 3. Mai 2012

Unbenannt

Vergangenheit, tanzen wie mit Worten aus Licht.

Tiefe Sehnsucht Verlangen gleich.

Und dieser Drang längst vergessene Momente in einem aufsteigen zu lassen.

Sein. Und seine Berührung auf meiner Schulter, wie mein Herz pocht und schreit. Ich will wegrennen und laufe ihm direkt in die Arme. Ein Lächeln. Ein Wort. Kuss

Mein Kopf verliert sich in den Fluten des seins. Viel zu viel sein. Ich fühle zu viel, fühle nichts. Seine Hände überall meine Blicke tief gefangen in seinen Augen. Mein Herz brennt, schreit und flieht. Schmerz fühle ich nicht.

Angst. Angst in mir nicht mehr zurück zukommen. Nicht mehr bescheiden zu sein. Hände. Küsse. Blicke.

Immer diese Blicke. Augenblicke. Augenblicke meines Lebens. Denn für einen Augenblick habe ich gelebt.
von Sunniva Zelia

Der Ruf des Schlafes

Müdigkeit,
Trägheit.
All die Worte wir erfunden,
zu beschreiben schlecht,
woran wir doch so gebunden.

Im Bette leg ich,
die Augen offen,
doch fühlen sie sich,
als hingen Gewichte dran.

Langsam,- mild und zart,
schließen sich die Lieder,
es scheint so hart,
doch keines falls zu wider.

Der Atem wird Langsam,
der Atem wird Tief.
Der Schlaf beginnt den Sang,
der mich ins Land der Träume rief.

Dieses Land,
immer ist es neu,
hält an der Wand,
einen Spiegel mir entgegen.

Ein Spiegel,
welch' entspiegelt meine Wünsche,
meine Sorgen, meine Blicke.

Er vereint sie zu etwas Bizarrem,
das man nie ganz versteht,
man wird auf der Frage beharren,
worum das Ganze geht.

Doch denkt man drüber nach,
verfällt man erneut in Träume.
Entdecken neues, verstehen mehr,
werden Wach.

Sehen, dass sie, die Träume,
waren doch nicht bloß Schäume.
von Allen Dumler

Ich schenke dir meine Worte

Ich schenk dir meine Worte
Mal mir ein Bild damit
Entführ mich, lass uns fliegen
Lass jetzt alles los

Ich schenk dir meine Worte
Sie sind alles, was ich hab
Trag sie wie eine Krone
Und lass mich nie mehr los

Ich schenk dir meine Worte
Jetzt sind wir alles das, was zählt
Verschwinden in dem Strudel
Aus Farben, Raum und Zeit

Ich schenk dir meine Worte
Denn alles geht vorbei
Halt unsere Worte fest
Dann machen sie dich frei
von Darleen Schitkowsky

Vollkommenheit

Alles, was ich je begehrte,
Lag in deinen Augen
Alles, was ich je dachte,
Weilte in deinem Lächeln
Alles, was ich mir je erträumte,
Stand in dir vor mir
Und alles, was ich mir je wünschte,
War dich zu brühren

Unbenannt

There was a little tiny girl in that big big house
And she didn't care what money was
And how to dress herself
But she loved to walk 'round in the garden out there
She picked all the flowers from everywhere
And she put them all in a photo book
And they made her smile when she took a look

But sometimes at night when she was totally alone
She started to cry when her tears fell down
And she collected them all in a little tiny glass
And she hid it well in that big big house
But nobody knew she felt sad and cold
How could they knew? She had never told...

And the little tiny girl grew up and beautiful
She lifed her life like all of them do
And she dreamed of her prince on a tall white horse
who'll take her away from that big big house
And she dreamed of her happy end, a wedding in white
And his bright blue eyes shining through the night
And when she sad by the sea, her toes in the sand
She could fly away to a far far land

But sometimes at night when she was totally alone
She started to cry when her tears fell down
And she collected them all in a little tiny glass
And she hid it well in that big big house
But nobody knew she felt sad and cold
How could they knew? She had never told...

And the little tiny girl got old and grey
She lived her life and she found her way
But her prince never came, and she'd never found love
She decided at least to visit God above
And she asked Him to send her a happy end
And God smiled for a while and He took her by the hand
And the little tiny girl died in quiet and peace
And all she left was a glass full of tears...
von Darleen Schitkowsky

Unbenannt

Ich seh der Sonne zu, wie sie untergeht,
Halt dich in meinem Arm,
Berauscht von deinem Duft, bin ich
Innen drin ganz warm

Es gibt nichts auf dieser ganzen Welt,
Das ich so lieb' wie dich,
Deine Hand auf meiner Haut spür ich
Jetzt und ewiglich

Und wenn ich heute sterben sollt',
Mit einem Lächeln im Gesicht,
Nehm ich nur den Moment mit mir,
Lauf durch den Tunnel in dein Licht
von Darleen Schitkowsky

Aphrodites Töchter

Oh, Du Schönste der Helenen,
Dein flammend' Haar lässt glühende Gedanken frei,
Fließt herab die süße Schulter der Loreley,
Nach Dir strebt mein ganzes Sehnen.

Wie erregt Dein zartes Antlitz
Verbot'ne Leidenschaften in meinem Innern,
Wenn Sturm und Donner in Deinem Blicke flimmern,
Wie Du mein Herzensleid erhitzt!

Weh Dir! Seufzer meiner Seele,
Zerstört ist die Liebe, ist sie einst verraten,
Einzig bleibt der dunklen Nacht Schleier zu warten,
Ach, wie ich mich quäle!

Damit Du, Unfassbare mein
Mit illuster'n Fantasien betörst meinen Sinn,
Unter dem Druck Deiner Lippen schmelz' ich dahin,
Oh, könnte ich die Deine sein!

Wenn Dein Mund wie Kirschen so rot,
Dein Wille wie der Wind über der See so rein,
So ist Dein himmlischer Körper aus Elfenbein,
Dich nicht haben bedeutet Tod.

Du hinterlässt in mir eine brennende Spur,
Ach wären wir Aphrodites Töchter nur!
von Darleen Schitkowsky