Donnerstag, 3. Mai 2012

Aphrodites Töchter

Oh, Du Schönste der Helenen,
Dein flammend' Haar lässt glühende Gedanken frei,
Fließt herab die süße Schulter der Loreley,
Nach Dir strebt mein ganzes Sehnen.

Wie erregt Dein zartes Antlitz
Verbot'ne Leidenschaften in meinem Innern,
Wenn Sturm und Donner in Deinem Blicke flimmern,
Wie Du mein Herzensleid erhitzt!

Weh Dir! Seufzer meiner Seele,
Zerstört ist die Liebe, ist sie einst verraten,
Einzig bleibt der dunklen Nacht Schleier zu warten,
Ach, wie ich mich quäle!

Damit Du, Unfassbare mein
Mit illuster'n Fantasien betörst meinen Sinn,
Unter dem Druck Deiner Lippen schmelz' ich dahin,
Oh, könnte ich die Deine sein!

Wenn Dein Mund wie Kirschen so rot,
Dein Wille wie der Wind über der See so rein,
So ist Dein himmlischer Körper aus Elfenbein,
Dich nicht haben bedeutet Tod.

Du hinterlässt in mir eine brennende Spur,
Ach wären wir Aphrodites Töchter nur!
von Darleen Schitkowsky

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