Donnerstag, 3. Mai 2012

Der Ruf des Schlafes

Müdigkeit,
Trägheit.
All die Worte wir erfunden,
zu beschreiben schlecht,
woran wir doch so gebunden.

Im Bette leg ich,
die Augen offen,
doch fühlen sie sich,
als hingen Gewichte dran.

Langsam,- mild und zart,
schließen sich die Lieder,
es scheint so hart,
doch keines falls zu wider.

Der Atem wird Langsam,
der Atem wird Tief.
Der Schlaf beginnt den Sang,
der mich ins Land der Träume rief.

Dieses Land,
immer ist es neu,
hält an der Wand,
einen Spiegel mir entgegen.

Ein Spiegel,
welch' entspiegelt meine Wünsche,
meine Sorgen, meine Blicke.

Er vereint sie zu etwas Bizarrem,
das man nie ganz versteht,
man wird auf der Frage beharren,
worum das Ganze geht.

Doch denkt man drüber nach,
verfällt man erneut in Träume.
Entdecken neues, verstehen mehr,
werden Wach.

Sehen, dass sie, die Träume,
waren doch nicht bloß Schäume.
von Allen Dumler

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