Donnerstag, 3. Mai 2012

Unbenannt

Als ich an diesem Morgen erwachte, war ich voller Gleichgültigkeit.
Ich wollte nichts. Doch alles würde geschehen und ich dachte mir: Heute beginnt ein Tag un die Zeit geht vorbei und endet auch wieder. Und morgen beginnt ein Tag und vergeht und endet. Und dann eine Woche und vergeht und endet und noch eine, und kommt und vergeht und endet. Und noch eine und immer wieder. Ich nahm das hin und es berührte nichts in mir. Diese Zeit würde sein, ob ich es war oder nicht. Ich würde sie überleben oder nicht, auf irgendeine Weise, die nicht wichtig war. Man würde sehen, was kam und es würde kommen, ob man es wollte oder nicht. Und ich hoffte, nachdem die Tage kamen, vergingen und endeten, würde ich irgendwann nicht mehr daran denken müssen. Und dann ein klein wenig glücklich sein.
von Darleen Schitkowsky

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