Schöpfung
Wie
Wasser auf heißem Stein, wie der Untergang der Sonne, so verrinnt uns
die Zeit lässt uns nicht leben, zieht und zerrt an uns, reißt uns
hinunter und schließlich sind wir verschluckt im Strudel der Zeit. Und
niemand kümmert sich. Wir sind nur noch eine Erinnerung, die zu blass
ist, als das sie jemals wirklich gelebt haben kann. Einmal noch tropft
die letzte Träne für uns herab und auch diese Trauer stirbt und was
bleibt... Was bleibt ist unser Wort was wir euch mitgaben. Doch es wurde
zu Asche in eurem Munde. Klebte an unserem Tod und geriet, wie alles,
in Vergessenheit. Verstaubt unter der Erde, wo es nie wieder ein Tropfen
der Trauer um einen erreicht.
Was bleibt ist die Hoffnung, dass du es besser machst. Lass uns leben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen